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Der Jungjägerguide – Review

Written by Philip

April 2, 2022

Übersicht
Insgesamt
4.3
  • Aussehen
  • Text
  • Bilder
  • Preis-Leistung

Zusammenfassung

Christian Seif liefert mit seinem Jungjägerguide ein sehr gutes Gesamtpaket für den Einstieg in das Thema Jagd ab. Seine Erfahrung merkt man dem Autor vor allem durch seine praxisorientierten Tipps an, die sein Versprechen tatsächlich wahr machen und vermutlich einiges an unnötigem Lehrgeld ersparen werden. Damit ist der Jungjägerguide eine sinnvolle und in der Kindle-Version sogar sehr preiswerte Investition in den richtigen Start ins Jägerleben!

Der Jungjägerguide von Christian Seif möchte angehenden Jungjägern die wichtigsten Fragen bei Beginn ihrer jagdlichen Karriere beantworten, aber auch während und nach der Jagdausbildung eine Hilfestellung sein, um direkt richtig zu starten und typische Anfängerfehler zu vermeiden. Wie gut dieses Versprechen gelingt und ob sich der Kauf überhaupt lohnt, darum soll es in diesem Review gehen.

Qualität und Aussehen

Das Buch, schwarz mit grünen Akzenten, macht beim Auspacken einen stimmigen Eindruck und liegt gut in den Händen. Das Cover-Design wird vermutlich keinen Schönheitswettbewerb gewinnen, jedoch stimmen die Bilder gut auf das Thema ein und wecken trotzdem die Neugier einmal ins Innere zu schauen.

Die Rückseite ist komplett in Schwarz gehalten. Hier sticht die weiße Schrift hervor, die ausführlich den Inhalt des Buches beschreibt und auch interessante Fragen aufwirft, die der Leser vermutlich gerne lösen möchte. Das macht Lust auf mehr!

Bemerkenswert ist, dass Christian Seif ohne Verlag veröffentlicht und somit sehr viel, wenn nicht alles, selbst erledigt. Gerade im Self-Publishing sollten deshalb kleinere Schönheitsfehler vergessen werden. Schließlich steht hier eine Einzelperson hinter dem Buch, die viel Zeit und Liebe investiert, um am Ende ein gutes und vor allem nützliches Produkt abzuliefern.

Inhalt

Der Jungjägerguide beginnt mit einer kleinen Einleitung zu seiner Daseinsberechtigung. Angehende Jungjäger haben zu Beginn meist die gleichen Fragen und können diese nicht immer direkt beantworten, gerade wenn der jagdliche Background fehlt. Das ist besonders dann schade, wenn sie gerade erst mit dem Gedanken spielen, einen Jagdschein zu machen und dementsprechend noch nicht die Möglichkeit haben, einfach im Jagdkurs nachzufragen. Der zweite Aspekt bezieht sich vor allem auf die finanzielle Seite der Jagd, ein Hobby, das als sehr teuer gilt. Hier hilft der Autor ebenfalls und löst neben einigen Mythen auch die Frage nach der richtigen Ausrüstung auf.

Insgesamt bietet das Buch eine Vielzahl an solchen Hilfestellungen und beantwortet nicht nur Fragen vor der Ausbildung, sondern auch während und danach. Den Leser erwarten unter anderem:

  • Zusammenfassung der Kosten für den Jagdschein
  • Muss ich sofort ein Revier pachten (Spoiler: Nein!)
  • Anschluss in der Jägerschaft finden
  • Fragen zur Wildbretverarbeitung
  • Wie gehe ich richtig an die Jagdprüfung heran?
  • Welche Jagdausrüstung brauche ich wirklich?
  • Der richtige Auftritt auf Social Media
  • Jagdgegner und ein Blick auf ihre „Argumente“

Natürlich ist das bei Weitem nicht alles, was im Buch beantwortet wird. Trotz der vielen Themen ist das Buch mit 163 Seiten schnell gelesen und somit auch nicht unnötig in die Länge gezogen. Der Autor nimmt sich auf der anderen Seite aber trotzdem ausreichend Zeit für die verschiedenen Themen, zumindest nach meinem Empfinden. Insgesamt ist der Inhalt sehr stimmig und bietet für den Einsteiger einen riesigen Haufen Mehrwert.

Wer noch weiter in das Thema eintauchen möchte, kann sich zudem auch den gleichnamigen Podcast von Christian Seif anhören.

Bilder

Der Text ist regelmäßig mit Bildern unterlegt, um das Erzählte auch für den Laien zu veranschaulichen. Das gelingt sehr gut, zum Beispiel beim Terminaltrieb oder auch dem Anhaltepunkt auf der Schießscheibe beim Rehbock. Leider sind die Bilder nur in Schwarzweiß und büßen daher Lebendigkeit ein. Gut erkennbar bleibt das Gezeigte trotzdem.

Fazit

Der Jungjägerguide von Christian Seif ist eine Empfehlung für alle Jagdinteressierten, die nicht mit dem Thema Jagd aufgewachsen sind, aber trotzdem einen guten Einstieg in die Materie suchen. Viele Tipps kann man als Jäger nach den ersten Jagdjahren genauso unterschreiben und hätte es dieses Buch bereits früher gegeben, wäre mir und vielen anderen bestimmt auch der ein oder andere Fehlkauf erspart geblieben.

Wer jetzt überlegt den Jagdschein zu machen oder gerade am Beginn seiner Jagdausbildung steht, der kann mit einem Blick in dieses Buch eigentlich nichts falsch machen (auch mit Blick auf die Kapitel zur Jägerprüfung)!

Damit ist der Jungjägerguide ein sehr gutes Gesamtpaket für den Einstieg in das Thema Jagd. Seine Erfahrung merkt man dem Autor vor allem durch seine praxisorientierten Tipps an, die sein Versprechen tatsächlich wahr machen und vermutlich einiges an unnötigem Lehrgeld ersparen werden. Damit ist der Jungjägerguide eine sinnvolle und in der Kindle-Version sogar sehr preiswerte Investition in den richtigen Start ins Jägerleben!

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